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Wie lange Eier kochen? So gelingt das perfekte Frühstücksei

Auf viele sonntägliche Frühstückstische gehört ein Frühstücksei fest dazu. Doch nicht immer gelingt das weiche, mittelharte oder harte Ei perfekt. Schnell kocht es eine Minute zu lang und ist härter als gewünscht oder es ist umgekehrt noch zu flüssig, weil du es einige Sekunden zu früh aus dem Topf genommen hast. Wie lange Eier kochen, damit das Frühstücksei optimal gelingt, ist also die Frage.
Besonderheiten
  • Kochzeit abhängig von Temperatur
  • verschiedene Arten des Kochens
  • Garzeit steigt mit Größe des Eis
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Damit das Frühstücksei perfekt gelingt, musst du gleich mehrere Faktoren berücksichtigen. Neben der Größe des Eis ist z. B. die Meereshöhe deines Aufenthaltsortes wichtig.
  • Auch die Temperatur wirkt sich auf die Zeit aus, bis das Ei fertig gekocht ist. Ein kaltes Ei aus dem Kühlschrank braucht länger als eines, das du bei Zimmertemperatur gelagert hast.
  • Je nachdem, mit welchem Gerät du ein Ei kochst, ist die Garzeit mal kürzer, mal länger.

Größe und Temperatur berücksichtigen

Beim Kochen von Eiern kommt es keineswegs nur auf die Kochzeit an. Damit das Ei perfekt gelingt, musst du auch die Größe des Eis berücksichtigen – größere Eier brauchen naturgemäß etwas länger als kleine. Auch die Meereshöhe, auf der du dich gerade befindest, wirkt sich auf die Kochzeit aus, denn auf dem Mount Everest kocht Wasser bei einer geringeren Temperatur als am Meer – und muss damit länger kochen. Und dann ist da noch die Temperatur. Wenn das Ei direkt aus dem Kühlschrank kommt (ca. 7°C), verlängert sich die Kochzeit im Vergleich zu einem Ei, das in Zimmertemperatur lagert.

HärteGröße SGröße MGröße LGröße XL
weich04:0104:2604:5605:30
mittelhart/wachsweich06:0006:3807:2208:13
hart08:1409:0510:0611:16

Wenn du es ganz genau wissen willst, dann kannst du die exakte Kochzeit auch mit der Formel von Charles D. H. Williams berechnen. Der Physiker hat hier alle Faktoren berücksichtigt, die die Kochzeit beeinflussen. Das sieht dann in etwa so aus:

Arten, um Eier zu kochen

Der Klassiker, um Eier zu kochen, ist der Topf mit kochendem Wasser. Die Kochzeit des Eis berechnet sich ab dem Zeitpunkt, an dem du das Ei mit einem Esslöffel in das kochende Wasser gibst.

Eine Alternative zum Topf ist im Übrigen der Wasserkocher – zumindest, wenn dieser keine sichtbaren Heizstäbe hat. An diesen würden die Eier aufplatzen. Mit jedem anderen kannst du Eier aber genauso wie im Topf kochen.

Hast du eine größere Menge, die du zeitgleich garen willst, ist das auch im Ofen möglich. Dazu gibst du die Eier einfach in eine Muffinform und schiebst sie bei 175°C in den vorgeheizten Ofen. Je nach Härtegrad sind die Eier dann nach 25-30 Minuten fertig.

Auch im Dampfgarer kannst du gleich mehrere Eier auf einmal kochen. Praktisch ist hier auch, dass die Eier nicht so schnell platzen wie im sprudelnden Topf. Stelle die Temperatur auf 100°C und gare die Eier anschließend für ca. 4-10 Minuten.

Die Mikrowelle eignet sich ebenfalls, wenn du Eier kochen willst. Stelle einfach eine Schüssel, in der die Eier komplett mit Wasser bedeckt sind, in die Mikrowelle. Anschließend kochst du die Eier rund 8-12 Minuten. Füllst du direkt kochendes Wasser in die Schüssel, verkürzt sich der Prozess auf ca. 5 Minuten.

Der Thermomix bietet natürlich auch eine Option, um die perfekten Eier zu kochen. Hier kannst du im Garkorb bis zu 20 Eier gleichzeitig kochen. Die Garzeit liegt hier dann auf Stufe 1 zwischen 11 und 15 Minuten, im Varoma benötigen Eier etwas länger.

Optimal auf das Kochen von Eiern abgestimmt ist natürlich der Eierkocher. Die praktischen Helfer verfügen oft über Warmhaltefunktion, Zeiteinstellung und weitere nützliche Features.

Angeblich eignet sich auch die Heißluftfritteuse, zu Eier zu kochen. Wie das geht, erfährst du hier:

Wie lange Eier kochen zum Färben?

Wenn du Eier zu Ostern färben willst, sollen sich diese im Optimalfall ja einige Tage halten. Entsprechend wichtig ist es, dass du die Eier auch wirklich hart kochst. Das können dann auch schon mal 12 Minuten sein. Die Schale darf dabei keinerlei Risse aufweisen, damit keine Keime eindringen und die Eier dann doch frühzeitig verderben.

Wachteleier kochen

Wachteleier sind wesentlich kleiner als Hühnereier. Entsprechend verkürzt sich auch die Kochzeit. Hier reicht es aus, wenn du ein Ei für 2,5 Minuten in kochendes Wasser gibst, wenn es am Ende wachsweich sein soll. Nach rund 4 Minuten ist ein Wachtelei bereits hart. Soll der Dotter noch schön weich sein, reichen 2 Minuten aus.

Tipps für das perfekte Frühstücksei

  • Bei weichen Eiern ist es besonders wichtig, dass du die Eier nach dem Kochen abschreckst, damit sie nicht weitergaren und dann doch noch hart werden.
  • Willst du die Eier am liebsten hart gekocht genießen, kommt es auf eine Minute mehr oder weniger nicht an. Allerdings färbt sich der Dotter irgendwann grün.
  • Neigen Eier häufig zum Platzen, helfen Essig oder Salz im Wasser bei einer schnellen Gerinnung, sodass die Eier nicht auslaufen.

Weiterführende Links

Hier findest du zusätzlich eine Videoanleitung für weiche, wachsweiche und harte Eier:

Viele nützliche Lifehacks zu Eiern kannst du dir in diesem Video anschauen:

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