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Bohnen kochen – so geht’s

Bohnen sind gesund, leckere und aufgrund der vielen Sorten absolut vielseitig in der Küche einsetzbar. Beim Kochen von Bohnen gilt es jedoch, einige Dinge zu beachten, denn du darfst sie beispielsweise nicht roh verzehren. Getrocknete Bohnen weicht man hingegen vor dem Kochen ein. Wir haben einige Tipps, wie das Bohnen kochen gelingt.
Besonderheiten
  • nicht roh verzehren
  • min 10 Minuten kochen
  • Natron erhält die Farbe
  • getrocknete Bohnen einweichen
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Das Wichtigste in Kürze
  • Rohe Bohnen enthalten Giftstoffe, sodass du Bohnen auf keinen Fall roh verzehren solltest. Die Kochzeit variiert je nach Bohnensorte zwischen 10 und 20 Minuten sowie der Zubereitungsart im Topf, der Pfanne oder dem Schnellkochtopf.
  • Gibst du Natron in das Kochwasser, bleibt die grüne Farbe der Bohnen erhalten.
  • Getrocknete Bohnen weicht man über Nacht ein. Das verkürzt die Kochzeit, macht sie geschmackvoller und auch bekömmlicher.

Blumenkohl

Bohnen kochen – wie lange dauert es?

Bohnen zu kochen ist allein schon aufgrund des Giftstoffes Phasin wichtig, der in dem rohen Gemüse enthalten ist. Bei einem Verzehr roher Bohnen kann es zu Magen- und Darmbeschwerden kommen. Kochst du Bohnen jedoch ab, zerstört die Hitze diesen Stoff und der Genuss ist unbedenklich.

Grüne und gelbe Bohnen

Brech- und Buschbohnen solltest du dafür mindestens 10 Minuten lang garen oder kochen. Fertig sind sie, wenn du sie leicht und ohne Quietschgeräusche durchbeißen kannst. Das Bohnenwasser solltest du danach wegschütten, da sich darin der Giftstoff festsetzt.

Zum Kochen eignen sich dabei gleich viele Varianten. Du kannst die Bohnen einfach klassisch im Salzwasser kochen, aber auch dämpfen, braten, dünsten oder im Steamer oder dem Thermomix zubereiten.

Das Dünsten dauert mit ca. 15-20 Minuten etwas länger als das Kochen im Salzwasser, für das Braten solltest du rund 15 Minuten einplanen, während das Dämpfen 10-20 Minuten dauert.

Weitere Bohnensorten

  • Feuerbohnen und Prunkbohnen: 30 Minuten in Salzwasser
  • Prinzessbohnen: 10 Minuten
  • Saubohnen: ca. 20 Minuten
  • Stangenbohnen: 15 Minuten
  • Wachsbohnen: etwa 12 Minuten

Getrocknete Bohnen

Die Kochzeit getrockneter Bohnen variiert je nach Bohnenart. Die Kochzeit verkürzt sich, wenn du die Bohnen über Nacht einweichst. Gleichzeitig werden die Bohnen dann zarter und geschmackvoller und durch das Neutralisieren der Stärke werden die Bohnen bekömmlicher. Verzichte dabei allerdings darauf, keine sauren Zutaten wie beispielsweise Tomatensauce oder Essig hinzuzufügen. Ansonsten werden die Bohnen schnell matschig.

  • Schwarze Bohnen: 60 Minuten
  • Kidneybohnen: 90 bis 120 Minuten
  • Navybohnen: 90 bis 120 Minuten
  • Weiße Bohnen: 45 bis 60 Minuten
  • Pinto Bohnen: 90 bis 120 Minuten
  • Lima-Bohne: 120 bis 150 Minuten

Kannst du die Bohnen zwischen den Fingern oder mit einer Gabel zerdrücken, sind sie gar. Ansonsten koche sie einfach noch eine Weile weiter. Das Einweichwasser schüttest du zwischendurch weg und ersetzt dieses durch neues.

Garzeiten im Schnellkochtopf

Das Kochen im Schnellkochtopf geht wesentlich schneller als im klassischen Topf. Die Bohnen kannst du entweder als Ganzes (vorher die Enden abschneiden) oder in Stücke geschnitten kochen. Garzeiten für Bohnen sind die Folgenden:

BohnensorteKochzeitStufe
Bohnen (eingeweicht)162
Bohnen (gefroren)202
Limabohnen152
Kuhbohnen102
Rote Bohnen152
Rote Kidneybohnen152
Sojabohnen152
Weiße Bohnen (gekeimt)3-52
Weiße Bohnen (getrocknet)202

Bohnen-Konserven erwärmen

Bohnen im Glas oder der Konserve sind in der Regel vorgekocht und können im Prinzip auch ohne weiteres Erhitzen verzehrt werden. Da es jedoch Einzelfälle gab, in denen Menschen lebensgefährliche Vergiftungen erlitten, empfiehlt es sich auch hier, die Bohnen für mindestens sechs Minuten bei 80°C oder für einige Sekunden bei 100°C zu erhitzen.

Bohnen kochen ohne einweichen

Buschbohnen, grüne Bohnen oder Stangenbohnen kannst du ohne Einweichen kochen. Hier kommt es nur darauf an, dass du sie mindestens 10-15 Minuten kochst, damit sich die Giftstoffe verflüchtigen.

Soll es schneller gehen, kannst du zu Konserven greifen. Diese Bohnen sind bereits vorgekocht und brauchen nur noch kurz erhitzt zu werden (wenn überhaupt). Gleiches gilt für Kidneybohnen, schwarze Bohnen und andere Sorten aus der Dose.

Getrocknete Bohnen brauchen hingegen Zeit. Am besten weichst du sie über Nacht in Wasser ein. Das reduziert nicht nur die Kochzeit, sondern entzieht den Bohnen zudem Stärke. Insgesamt sind sie so bekömmlicher für den Magen. Mangelt es mal an Zeit, dann kannst du die Bohnen in etwas Wasser zum Kochen bringen. Sobald es kocht nimmst du den Topf vom Herd und lässt die Bohnen so lange quellen, bis du noch eine bis 1,5 Stunden Zeit hast, um sie zu kochen.

Mit oder ohne Salz?

Bei der Frage, wann das Salz hinzugegeben wird, scheiden sich die Geister. Hieß es lange, dass man das Salz unbedingt erst nach dem Kochen hinzugeben soll, sind sich viele Experten inzwischen einig, dass Salz die Schalen der Hülsenfrüchte lockert und so dazu beiträgt, dass sie schneller garen. Auch der Geschmack verbessert sich durch das frühe Salzen. Letztlich bleibt dies jedoch Geschmackssache.

Mit Natron oder Backpulver

Vor allem grüne Bohnen verlieren während des Kochens an Farbe: Das kräftige Grün weicht einem matschigen Braungrün. Wer das vermeiden möchte, gibt einfach etwas Backpulver oder Natron in das Kochwasser – schon bleiben die Bohnen bis zum Ende schön grün.

Bohnen kochen oder braten – gesunde Proteinquelle

Bohnen sind reich an Ballaststoffen, Folsäure, Eiweiß, Kalium, Eisen und Magnesium, wachsen in der Region und sind gleichzeitig fettarm. Es gibt also viele Gründe, Bohnen häufig in der Küche zur Zubereitung von Speisen zu nutzen.

Weiterführendes

So kocht man grüne Bohnen richtig:

Das Einweichen von getrockneten Bohnen gilt als besonders gesund:

Chefkoch zeigt dir, wie du Bohnen wie ein Profi zubereiten kannst:

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