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Muskatkürbis – besonders vielseitig

Muskatkürbis gehört zu den beliebtesten Speisekürbissen. Er mag vielleicht nicht ganz so bekannt sein wie der Hokkaidokürbis, steht diesem jedoch in seiner Vielseitigkeit in nichts nach. Neben seiner charakteristischen Muskatnote fällt vor allem auf, dass das Innere nur wenige Kerne und dafür besonders viel Fruchtfleisch enthält, sodass nur wenig Abfall entsteht.
Besonderheiten
  • wenige Kerne, viel Fruchtfleisch
  • bis 40 kg schwer
  • vielseitig einsetzbar
  • ideal für asiatische Gerichte
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Muskatkürbis kann eine stattliche Größe von bis zu 40 Kilogramm erreichen. Im Handel findest du ihn daher oft gestückelt und abgepackt.
  • Besonders beliebt ist der Kürbis nicht nur aufgrund seiner besonderen Geschmacksnote, sondern auch, weil er nur wenige Kerne enthält und eine vergleichsweise weiche Schale hat.
  • Muskatkürbis lässt sich in der Küche besonders vielseitig einsetzen, da du ihn auch roh verzehren kannst. Das macht ihn nicht nur zur idealen Grundlage von Salaten, sondern auch Aufläufen, Suppen und Ofengmüse.

Muskatkürbis

Was ist Muskatkürbis?

Wie der Butternut-Kürbis gehört Muskatkürbis zu den Moschuskürbissen. Der Kürbis besticht durch einen angenehmen würzigen Duft und eine gelbliche bis orange-rote Farbe, die dem Hokkaido-Kürbis sehr ähnlich ist. Besonders auffällig ist zudem seine runde, gerippte Form.

Ursprünglich stammt Muskatkürbis aus Mittel- und Südamerika, wo er seit 4.000 Jahren in der Küche genutzt wird. Da diese Sorte das warme und feuchte Klima bevorzugt, liegen die Anbaugebiete bis heute vor allem auch weiterhin in wärmeren Gefilden. Stammt er aus heimischen Anbau, beschränkt sich die Saison auf den Herbst.

Geschmacklich zeichnet sich der Muskatkürbis durch sein fruchtiges Fleisch mit einer leicht säuerlichen Note aus. Natürlich darf auch die feine Muskatnote nicht fehlen, die dem Kürbis überhaupt erst seinen Namen gegeben hat. Dieses charakteristische Aroma kannst du durch etwas zusätzlichen Muskat weiter unterstreichen. Auch Ingwer oder Chili passen hervorragend zum Geschmack des Kürbis, sodass er besonders für die Zubereitung asiatischer Gerichte beliebt ist.

Muskatkürbis schälen – ist das notwendig?

Die Schale von Muskatkürbis ist im Vergleich zu anderen Kürbissorten eher dünn. Dennoch kann es nicht schaden, den Kürbis vor dem Verzehr zu schälen – allein schon deshalb, da die Schale sehr viel länger beim Garen braucht.

Grundsätzlich ist die Schale von Muskatkürbis jedoch essbar, sodass es sich anbietet, auf das Schälen zu verzichten, wenn der Kürbis ohnehin lange gart.

Muskatkürbis zubereiten – so geht’s

Reifen Muskatkürbis erkennt man an einem Orange- oder Beigeton der Schale. Noch besser schmeckt er allerdings, wenn er noch nicht komplett ausgereift ist und die Schale noch grün ist. Klopfst du mit dem Fingerknöchel gegen die Schale, sollte ein hohles Geräusch erklingen. Ist dieses eher dumpf, könnte es sein, dass der Kürbis bereits am Verderben ist.

Je nachdem, wie du den Kürbis weiterverarbeiten möchtest, kannst du die Schale auch dranlassen. Das empfiehlt sich vor allem für Gerichte, bei denen der Kürbis ohnehin lange gart und damit auch die Schale weich wird. Andernfalls schälst du den Kürbis zunächst und entfernst die vergleichsweise wenigen Kerne.

  • Für die Zubereitung im Ofen schneidest du den Kürbis in Würfel. Gleiches gilt, wenn du den Kürbis in der Pfanne zubereiten willst.
  • Um ein Püree herzustellen ist es nötig, den Kürbis zuerst weichzukochen und dann zu pürieren. Dazu eignet sich sowohl Brühe als auch Salzwasser.
  • Für einen Salat kann man Muskatkürbis auch einfach raspeln.

Je kleiner du den Kürbis für das Garen schneidest oder sogar mit einer Küchenreibe raspelst, desto kürzer ist natürlich auch die Garzeit.

Vielseitig einsetzbar: von Gratin bis Püree

Muskatkürbis ist in der Küche äußerst vielseitig einsetzbar. Du kannst daraus ein leckeres Ofengemüse als Beilage zubereiten, Gratin mit Hackfleisch machen oder Kürbisstücke als Teil einer Sauce zu Pasta nutzen. Auch als Tarte, Püree oder natürlich als klassische Kürbissuppe schmeckt Muskatkürbis vorzüglich.

Da der Kürbis sehr gut zu Chili und Ingwer passt, kannst du damit auch leckere Currys und andere asiatische Gerichte zubereiten. Muskatkürbis kannst du sogar roh genießen, sodass sich der Kürbis auch für Salate oder Süßspeisen eignet.

Rezept für Muskatkürbissuppe

Für eine köstliche Kürbissuppe brauchst du folgende Zutaten:

  • 500 g Muskatkürbis
  • 250 g Kartoffeln
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • Zimt
  • 200 ml Sahne

Zuerst schälst du den Kürbis und entfernst die Kerne in der Mitte. Auch die Kartoffeln, Zwiebeln und die Karotten werden geschält. Diese Zutaten gibst du zusammen mit der Gemüsebrühe in einen Topf und lässt alles zusammen für ca. 20 Minuten köcheln.

Ist das Gemüse weichgekocht, nimmst du den Topf vom Herd und pürierst alles mit dem Stabmixer. Die Suppe kannst du jetzt nach Belieben mit Salz, Pfeffer und dem Zimt würzen. Zum Schluss rührst du noch die Sahne unter und servierst die köstliche Suppe mit etwas frischem Baguettebrot.

Eine raffinierte Einlage, die perfekt zum Geschmack des Muskatkürbis harmoniert, sind im Übrigen auch Maronen.

So gesund ist Muskatkürbis

Muskatkürbis ist reich an Beta-Carotin, das für gesunde Haut und kräftiges Haar sorgt Mit ca. 20 Kalorien auf 100 Gramm ist Kürbis dabei kalorienarm. Er enthält nahezu kein Fett und nur 4,6 Gramm Kohlehydrate – ideal für die diätische Ernährung also.

Nährwerte von Muskatkürbis pro 100 Gramm:

  • 19 Kalorien
  • 0,2 g Eiweiß
  • 0 g Fett
  • 4,1 g Kohlenhydrate
  • 1,3 g Ballaststoffe

Daneben enthält Muskatkürbis weitere wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Zink und verschiedene Vitamine wie A, E, D und E.

Wie lagert man Muskatkürbis richtig?

Einige Muskatkürbisse erreichen ein stattliches Volumen von sage und schreibe 40 Kilogramm. Daher kann es vorkommen, dass du sie im Supermarkt aufgeschnitten und abgepackt kaufen kannst. Legst du dir dennoch ein ganzes Exemplar zu, hält sich der Kürbis bei einer kühlen und trockenen Lagerung im Keller oder der Speisekammer bis zu sechs Monaten. Ist er einmal angeschnitten, kannst du ihn im Kühlschrank für rund 3-4 Tage aufbewahren. Weitere Möglichkeiten, um Muskatkürbis haltbar zu machen sind:

  • Marmelade kochen
  • Kürbiskompott einkochen
  • Muskatkürbis einlegen
  • blanchieren und einfrieren

Weiterführendes

Weitere Tipps, um Muskatkürbis zuzubereiten, bietet dieses Video:

Hier findest du eine allgemeine Warenkunde zum Thema Kürbis:

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