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Aubergine zubereiten – so gelingt die mediterrane Frucht

Auberginen sind vor allem aus der orientalischen und mediterranen Küche bekannt. Die dunkelviolette Eierfrucht eignet sich jedoch für weit mehr, denn du kannst sie in der Küche sehr vielseitig einsetzen und braten, backen, grillen oder pürieren. Selbst zum Einlegen eignet sie sich. Damit das gelingt, beachte jedoch einige Tipps.
Besonderheiten
  • Klassiker der mediterranen Küche
  • backen, grillen oder braten
  • nicht roh verzehren
  • mit oder ohne Schale
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Da Auberginen mit Solanin ein schwaches Gift enthalten, solltest du die Frucht nicht roh verzehren. Das kann zu Magen-Darm-Beschwerden oder auch Kopfschmerzen führen.
  • Achte schon beim Kauf darauf, dass die Früchte frisch sind. Dazu sollte die Schale glatt und glänzend sein und bei Druck mit dem Finger leicht nachgeben. Nach dem Aufschneiden erkennst du eine frische Frucht daran, dass die Kerne weiß und nicht braun sind.
  • Aubergine ist eine äußerst vielseitige Frucht, die du backen, braten oder auch grillen, pürieren oder einlegen kannst. Unabhängig von der Zubereitungsart solltest du die Frucht aber in jedem Fall entwässern.

Aubergine

Auberginen vor der Zubereitung entwässern

Die wohl wichtigste Regel vor der eigentlichen Zubereitung von Auberginen lautet: Entwässern. Versäumst du das, sind die Auberginen nach dem Garen meist zäh und schmecken leicht bitter.

Um der Aubergine Wasser zu entziehen, schneidest du sie in nicht allzu dicke Scheiben. Diese legst du auf ein Brett oder Backpapier und bestreust sie mit etwas Salz. Nach rund 15-20 Minuten haben die Auberginen überschüssiges Wasser abgegeben, das Tropfen bildet. Dieses kannst du samt des Salzes einfach abtupfen.

Diese Vorbereitung empfiehlt sich unabhängig davon, ob du die Aubergine anschließend braten, grillen oder einlegen willst.

Beim Braten nicht zu viel Fett verwenden

Auberginen neigen dazu, sich beim Anbraten vollzusaugen. Gibst du also zuvor viel Fett in die Pfanne, werden die Auberginen es aufsaugen. Als Ergebnis hast du fettige und schwere Stücke, die nach Öl schmecken. Willst du beispielsweise Scheiben anbraten, reicht es aus, diese dünn mit einem Pinsel zu bestreichen. Direkt nach dem Braten kannst du die Scheiben auf ein Tuch legen, das das überschüssige Fett aufsaugt.

Je nach Dicke der Scheiben ist die Aubergine in ca. 10 bis 20 Minuten fertig gebraten.

Auberginen mit oder ohne Schale zubereiten?

Ob du Auberginen lieber mit oder ohne Schale verzehren möchtest, bleibt dir freigestellt. Die Schale ist absolut bekömmlich und du brauchst die Frucht vor dem Verzehr nicht zu schälen.

Im Ofen backen

Gefüllte und gratinierte Auberginen sind eine beliebte Beilage. Dazu halbierst du die Aubergine der Länge nach und ritzt das Fruchtfleisch kreuzweise ein, gibst Olivenöl, Knoblauch und Salz auf die Hälften. Alternativ kannst du das Fruchtfleisch auch aushöhlen und zusammen mit Feta und Tomaten anbraten.

Bei etwa 190°C sollte die Aubergine im Ofen nach rund 30 Minuten fertig gebacken sein.

Auf dem Grill braten

Auberginen sind eine köstliche Beilage beim sommerlichen Grillen. Du kannst entweder Scheiben direkt auf den Grill legen oder Spieße aus Würfeln oder dünnen Scheiben zubereiten, die perfekt zu Ziegenkäse harmonieren.

Natürlich kannst du die Auberginen auch im Ganzen auf den Grill legen. Hier ist es allerdings wichtig, dass die Hitze nicht zu groß ist, da die Früchte ansonsten leicht verbrennen.

Pürierte Aubergine – köstlicher Dip aus der arabischen Küche

Eine weitere Zubereitungsart von Auberginen ist der arabische Dip Baba Ganoush. Die Creme besteht aus Auberginen, Knoblauch und Tahini. Bevor du die Früchte pürierst, müssen sie für 30 Minuten im Ofen geröstet werden. Die Creme eignet sich nach dem Vermengen mit den anderen Zutaten hervorragend zu Brot oder auch Gemüsepfannen.

Auberginen einlegen – ideal für den Winter

Das Einlegen von Obst und Gemüse für den Winter hat lange Tradition. Dabei brauchst du dich nicht auf heimische Pflanzen beschränken, denn z. B. auch Aubergine lässt sich wunderbar einlegen.

Auch hierfür muss das Gemüse gegart werden. Dazu schälst du die Früchte und kochst oder backst die Stücke, bis sie gar sind. Das Schälen verhindert, dass sich mit der Zeit Bitterstoffe bilden können, die sich negativ auf den Geschmack auswirken.

Fülle anschließend die Auberginen in Gläser und diese mit Pflanzenöl auf. Anschließend kannst du die Flüssigkeit neben Salz mit Knoblauch, Thymian oder auch Essig verfeinern. gibt es keine Lufteinlagerungen, hält sich diese Antipasti über mehrere Monate im Kühlschrank.

Vielseitig in der Küche einsetzbar

Weit verbreitet sind Auberginen vor allem in der mediterranen und orientalischen Küche. Doch auch hierzulande gibt es viele raffinierte Rezepte mit Auberginen. Einige sind beispielsweise:

  • Auberginenchips
  • eingelegte Auberginen
  • gratinierte Auberginen mit Schafskäse
  • Moussaka
  • Ratatouille
  • in einer Pastasauce
  • als Dip
  • im Salat
  • im Curry

Grundsätzlich verträgt die Aubergine viele Gewürze, da der Eigengeschmack sehr mild und dezent ist. Neben Rosmarin und Thymian macht sich auch Harissa sehr gut zu Aubergine.

Aufgrund der geringen Kalorienzahl von nur rund 17 kcal auf 100 Gramm ist die Aubergine auch in der Low Carb-Küche sehr beliebt.

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